Sonntag, 27. Mai 2012

Bruno, Fritziiiiii kommmmmmm !!!!!

...und Bruno und Fritzi kamen!! Und wie....




Aber nun die Einzelvorstellung: Hier kommt - FRITZI...
Fritzi ist schokobraun, ein Jahr alt und zuckersüss!






Und hier kommt BRUNO...
Bruno ist ein vier Jahre alter, schwarz-brauner Kurzhaarteckel, sehr lieb und ebenfalls bildhübsch:




Einer der Standardfloskeln, die ich immer auf meinen Spaziergängen höre: "Ach, wie schön, ein Dackel... Ja, die kann man ja schlecht erziehen!"  
Stimmt nicht! Dackel kann man genauso gut oder schlecht erziehen, wie andere Hunde auch...
Jedoch, und dass ist richtig, sind sie äußerst schlaue kleine Kerle, die, wie kein anderer Hund, sein Frauchen oder Herrchen in sekundenschnelle durchschauen kann und dementsprechend um den Finger wickelt.
Aber es geht auch anders -  Bruno und Fritzi waren DIE Topmodells, ob Portrait, Bewegung, still sitzen, die zwei haben alles bravourös mitgemacht...



Und so heisst es bei Wikipedia:
Dackel besitzen ein recht ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Dies ist bei der Jagd auf wehrhaftes Wild, insbesondere den Dachs (daher der Name Dachshund), sehr hilfreich. Im Dachsbau ist der Hund ein Alleinjäger und muss seine eigenen Entscheidungen treffen, da der Hundeführer ihn hier nicht leiten kann.
Die Bindungswilligkeit der Dackel ist weniger intensiv ausgeprägt. Ihre Ausbildung bedarf einer liebevollen Konsequenz und eines sachkundigen Hundeführers und sollte möglichst schon im Welpenalter einsetzen. Dies betrifft auch das Einwirken auf den Dackel im Umgang mit anderen Hunden und Menschen: Das starke Selbstbewusstsein des Dackels kann mitunter dazu führen, dass er zu wenig Respekt vor größeren Hunden hat und es hier zu Konfrontationen kommen kann.



Es war ein so wunderbarer Shooting Tag, und die zwei haben so toll mitgemacht und haben viel Spaß dabei gehabt, dass wir von den beiden eine Jahresserie mit Herbst- und Winterfotos machen wollen!!
Vielen Dank, liebe Louisa...


________________________________

NEUE REFERENZ:
Diese Tage haben wir die Nachricht erhalten, dass Fotos von mir in der Zeitschrift JÄGER erschienen sind; eine Seite als Aufmacher und ein weiteres auf einer viertel Seite!
 

Hier gehts zur PDF: Mit Spiel zum Ziel...

Mittwoch, 16. Mai 2012

AN DEINER SEITE...


Gestern Abend hatten wir das Vergnügen, zusammen mit lieben Hundefreunden, den diesjährigen Vortrag der Happy Dog Tour 2012, mit dem Wolfsexperten Günther Bloch und dem Verhaltensbiologen Dr. Udo Gansloßer, besuchen zu können. Thema der diesjährigen Tour: Mein Haus, mein Spazierweg, mein Mensch - Der Hund in Haus und Hof.

Rein von der Thematik schon mal richtig interessant für alle Hundefreunde! Selbst wenn man selber kein Haus mit Garten hat, wo ein sogenannter O-Ton Bloch: „Alarmhund“ sein Unwesen treibt, bleiben noch die Bereiche „Spazierweg und Mensch“!
Beide Aspekte, die eng mit der Thematik Sozialkompetenz verknüpft sind, werden von mir immer wieder gerne beleuchtet, denn zum ersten habe, nein hatte ich, einen kleinen Angstbeisser, ausgelöst durch eine traumatische Beissattacke im Alter von neun Monaten und zum zweiten, habe ich einen Dackel!!

Unser Caruso:
"Mein Haus-, mein Auto, mein Kamerausrüstungs-Bewacher"...


Der Vortrag teilte sich in zwei Themenbereiche auf: Dr. Udo Gansloßer betrachtete zunächste mit viel Humor und launig, aber durchaus mit wissenschaftlichem Hintergrund den Revierbegriff an sich aus verhaltensbiologischer Sicht. Denn, nicht überall, wo ein Hund auch hinpinkelt, ist auch zugleich sein Revier. Genauso ist nicht jedes laute Bellen seine Revierankündigung. Im Gegenteil, denn die unterschiedlichsten Signale gelten hier mehr als „Nachrichten an einer Wandzeitung“, so Gansloßer: ...eben Facebook für Hunde!“, als der Aufforderung „Zutritt verboten“. Gansloßer zeigt weiter den Unterschied zwischen Revier und Heim aus Hundesicht auf und die dazu jeweilige Verteidigungsstrategie unserer Vierbeiner.

Nach einer lockeren Pause, in der man auch in den zahlreichen Bücher- und Veröffentlichungen der beiden Referenten schnuppern konnte, ging es weiter mit dem Wolfsexperten Günther Bloch.
Da ich ihn zum ersten live kennenlernen durfte, war ich wirklich angenehm überrascht, einen so sympathischen und netten Kerl dort erleben zu dürfen. Zudem ist er sofort auf Caruso „geflogen“ (Halterin hatte natürlich sofort wieder „Herzchen in den Augen“...), ist er doch ein echter Dackelliebhaber...

Ein super Team: Günther Bloch und seine Hunde...
Copyright Foto: Ulla Bergob

Im Anschluss stellte Günther Bloch anekdotenreich, witzig und informativ, die aktuelle Erkenntnisse aus über 16 Jahren Verhaltensforschung an Wölfen in freier Wildbahn vor. Hierzu beleuchtete er die verschiedenen Zonen eines Wolfsrevier, hat doch das innen- und Außenrevier unterschiedliche Bedeutung für die Wölfe und auch unsere Caniden, die dementsprechend auch zu einem unterschiedlichen Verhalten animieren. Auch Fragen zum Aspekt der Lebensraumprägung für Welpen und Jungwölfe wurde dargestellt und mit eigenen Videofilmen untermauert.
Weitere praxisnahe Fragen, z. b., wie lange man mit Welpen spazieren gehen solle, wie man sie an die neue, häusliche Umgebung gewöhnt und nicht zuletzt, welche festen Regeln der Hundehalter/in in Haus und Garten aufstellen soll und vor allem, welche auch durchsetzten?

Auch kein Problem, wenn die Bindung stimmt...
Günther Bloch beim Nickerchen mit seinem Hund.
Copyright Foto: Verena Scholze/Kosmos

Neben diesen ganzen Aspekten wurde auch ein weiteres Thema durchleuchtet, nämlich die der sozialen Kompetenz des Leittieres der so, von Bloch bezeichneten „Mischgemeinschaft?
Für Bloch ist zum einen die sogenannte „Dominanz“ eines Leittieres keine Eigenschaft, sondern kennzeichnet die Art und Weise einer Beziehung, die Haltung zu einem Gegenüber. Er unterscheidet hier zwischen formaler und situativer Dominanz: „Im alltäglichen Leben von Mensch und Hund spielt die situative Dominanz einer der wichtigsten Rollen. Es gibt immer wieder Konflikte, die gelöst werden müssen, wenn dem Hund situationsbedingt klargemacht werden muss, was der Mensch gut heißt und was nicht.
Bei der formalen Dominanz besteht die Verpflichtung, den Hund zu schützen, wenn er unüberlegt in eine schwierige Lage oder Gefahrensituation gerät.“
(Wölfisch für Hundehalter, Günther Bloch, Elli Radinger, 2010, S. 37)

Was bedeutet das für uns Hundehalter im alltägliche Leben?
Eine Frage, die zum Thema soziale Kompetenz
immer wieder auftaucht, ist, „Was mache ich, wenn ich z.b. einen sehr kleinen Hund habe und ein großer Hund stürmt auf uns zu?“
Hier heißt es für den Hundeführer
„Gefahr vorzeitig erkennen, Gefahr bannen...!
Gut wurde eine solche Szene auch in einem Video von Bloch unterlegt, wie die Wölfin innerhalb von Sekundenbruchteilen die Lage scannte und so die Gefahr für ihre Familie abschätze.

An Deiner Seite...
Fühle ich mich sicher!
Für uns Hundehalter heißt dies in der Praxis, und ich kann es immer nur wiederholen:
Gehen Sie aufmerksam spazieren, scannen Sie die Umgebung ab, seien Sie für Ihren Hund ein souveräner, und kompetener Anführer... Wenn plötzlich ein unbekannter Hund mit eindeutiger Körpersprache auf ihr Team zu getrollt kommt, vermitteln sie ihrem Hund Sicherheit, nehmen ihn hinter sich und lassen den anderen Kandidaten nicht an ihren Hund ran.
Wenn der andere Halter auftaucht, treten Sie mit diesem in Kommunikation und klären die Situation ab...  

Launig wurde von Bloch zu einer solchen Situation auch eine kleine Geschichte vorgetragen:
Eine Frau ging mit ihrem gerade mehrer
e Monate alten Hund an einem Wasser spazieren. Dieser war auch gerade in der Junghundphase, trollte sich auch manchmal weg und hörte auch nicht immer, kennen wir ja...
Die sich auf dem See befindlichen Schwäne hatten nun mal auch null Angst vor dem Winzling und griffen den Kleinen an; die Hundehalterin nahm souverän ihren Schirm und scheuchte die Angreifen weg...
Von diesem Moment an änderte sich das Verhalten des Hundes schlagartig und er gehorchte klasse und auch weglaufen war auch kein Thema mehr. Grund: Die Halterin hat ihm Sicherheit vermittelt und sich kompetente Führerin erwiesen!

Fürsorge und Beschützen...
Sicherheit vermitteln...
Anleitung geben...
Dann klappt's auch mit dem Team Hund-Mensch!
Foto: Uschi Schlicht
Viele, der von Bloch angesprochenen Thematiken, können auch in seinem, zusammen mit Elli Radinger, neu veröffentlichten Buch "Affe trifft Wolf" nachgelesen werden:
Der Mensch stammt tendenziell eher vom egoistisch und aufbrausen handelnden Affen ab, der Hund vom familiär-orientierten "Kooperatiosntier" Wolf. Schon alleine aus diesem Grund kommt es in der Mensch-Hund-Beziehung bisweilen häufig zu massiven Missverständnissen.
Das Buch ist im Kosmos-Verlag neu erschienen und basiert auf bahnbrechenden Erfahrungen aus 21 Jahren Freilandforschung an Wölfen, jahrelangen Verhaltensbeobachtungen an verwilderten Haushunden und intensiven Beratungen aus über 33.000 Mensch-Hund-Beziehungen.

Foto: Kosmos-Verlag
Mit diesem Buch kann jeder Hundehalter lernen, wie man (egal ob laie oder Profi), die Diskrepanz zwischem unnötigen "Affenthater" und "Sozialkompetenz" einfach analysiert und entsprechend Rückschlüsse auf ein harmonisches Gruppenleben zieht.

Alles in allem, ein wunderbarer Abend, in dem alles um das Thema Hund ging, eben das Thema, welches mich einfach nicht mehr los lässt...

Foto: Kathrin Köntopp
 

Samstag, 12. Mai 2012

Unterwegs mit Hundetrainerin und Hundefotografin...

bieten wir in unserem brandneuen Projekt


FOTO - HUNDEWANDERUNGEN



Sie haben einen Hund?
Sie haben eine Kamera?
Sie lieben es, mit Ihrem Hund in der Natur unterwegs zu sein, Wanderungen und Spaziergänge zu unternehmen?

Oft haben Sie Ihre Kamera dabei, um diese schönen Momente festzuhalten, aber so richtig funktioniert es nicht, mit den perfekten Fotos?


Dann sind Sie bei uns richtig, bei den  Hundewanderungen Spitzohren und Hundefotografie Für alle Felle..., denn wir bieten Ihnen beides zusammen!

Ab sofort haben wir ein neues, innovatives Angebot in unserem Programm, nämlich die "Foto-Hundewanderungen...


Was wird Ihnen bei unseren Foto-Hundewanderungen geboten?
Wir führen Sie zu ausgesuchten Locations, die gerade für kleine Fotosessions sehr gut geeignet sind. Sie bekommen während der Wanderung einen Minicrash-Kurs zum Thema "Grundlagen der Hundefotografie", welche nach dem Motto - Kurz, knapp, dafür intensiv! - die allerwichtigsten Grundlagen der Fotografie mit Hunden enthalten wird.
Egal, ob Sie eine kleine Digicam, Bridge-Kamera oder Speigelreflex-Kamera haben, für jeden wird etwas dabei sein!




Frei nach dem Motto: "Fotoshooting ist auch immer Hundetraining" werden wir während der Wanderung durch unsere Hundetrainerin Bettina Mark viel über die Verhaltensweisen unserer Hunde erfahren.
Neben der Beobachtung und Analyse unserer Vierbeiner erhalten Sie dann von mir, der Hundefotografin, viele fachkundige Anleitungen, wie Sie, auch ohne teurem Kameraequipment, Ihre Hunde ins rechte Licht rücken können!




Die erste Wanderung findet am Samstag, den 21. Juli 2012 in der Zeit von 9.00 bis 17.00 Uhr statt und führt uns in das wunderschöne Gebiet der Jachenau, rund um den Walchensee.
Sozusagen "Foto- und Hundevergnügen mit Gardaseefeeling..."




Preis: 45 € pro Team Hund/Halter

Diese spezielle Wanderung ist für 8 Teams geeignet!



Unser Team:
Hundetrainerin Bettina Mark von den Spitzohren (www.spitzohren.de) mit Ihren beiden Saarloos-Wolfhunden Flynn und Timish.


Foto: Kathrin Köntopp

Die Hundefotografin Petra Spoerle-Strohmenger, mit Ihrem Kurzhaarteckel Caruso.

Das sollten Sie zu unserer Foto-Hundewanderung mitbringen:
  • Einen Hund
  • Geschirr und lange Leine
  • Eine Kamera
  • Isomatte oder andere Unterlage
  • Leckerlis für den Teampartner
  • Brotzeit und Getränke
  • Sonnencreme
  • Viel gute Laune!




Verbindliche Anmeldungen unter:

Petra.spoerle@t-online.de

Wir freuen uns auf Sie!

Sonntag, 6. Mai 2012

Unter Riesen...

bewegte sich unser kleiner Mann Caruso am Samstag beim Sozialspaziergang mit den Spitzohren!


Hülfe, sie kommen...

Silas in voller Größe!

Wir hatten uns am Samstag Richtung Högling aufgemacht, um zum ersten Mal an einem sogenannten "Sozialspaziergang" der Spitzohren teilzunehmen.
Mit dabei waren Silas, ein "riesengrosser" Hütehund-Mix, Lucy, eine hübsche Landseer-Hündin, Kaylas, unser grosser Löwe, Semmel, ein schwarzer Labrador, Paul, ein schön gestromter Mischling, Timish, unsere schöne Saarloos-Hündin und natülich unser Caruso, der mit seinen mal gerade neun Kilo, der Winzling unter diesen großen Kalibern war.


 


Training für Hund und Mensch in kontrollierter Atmosphäre...

Was sind diese Sozialspaziergänge?:
Von diesen Spaziergängen profiieren nicht nur die Vierbeiner, sondern auch ihre Zweibeiner. Was genau auf diesen Spaziergängen passiert, bestimmt die jeweilige Hundegruppe. Es wird auf jeden Hundetyp Rücksicht genommen, denn wie anders könnte sich ein "Kleiner" so souverän unter den "Riesen" bewegen, wie es bei Caruso der Fall war.
Um eine größtmögliche Entspannung bei allen Teilnehmern zu erreichen, werden die Hunde überwiegend an der Leine geführt. Mensch und Hund werden so behutsam mit verschiedenen Situationen konfrontiert.
 
An Deiner Seite...


Hund, verstehst Du mich???

Ziel der Sozialspaziergänge:
  • ängstliche Hunde werden beschützt
  • stürmische Schnösel lernen sich zu beherschen
  • aggressive Hunde lernen ihre Artgenossen mehr zu dulden
  • jeder Hund hat seine Individualdistanz und diese wird respektiert
  • vielleicht kennt ihr Hund seine Artgenossen noch nicht ? Dann reicht vielleicht nur mal schauen..
  • aufgeregte Hunde lernen auch mal mit anwesenden Kollegen zu entspannen




 
 Und wenn alle mal auf den anderen schauen und rücksichtsvoll miteinander umgehen, dann klappt's auch zwischen ganz "klein" und ganz"groß"...

Geht doch... - Gemeinsam die Nachrichten auswerten!

Tschüss bis zum nächsten Mal, war klasse mit Euch!!

Weitere Information und auch die jeweiligen neuen Termine für die Sozialspazieregänge findet Ihr auch hier:

http://diespitzohren.blogspot.de/