Freitag, 17. Juni 2011

Rövidszőrű Magyar Vizsla !

Ein echter Ungar eben, unser Jozsy...



Mit dem Magyar Vizsla Jozsy hatte ich mal wieder mein Modell der ersten Stunden vor der Kamera. Das erste Mal hatte ich Jozsy im April letzten Jahres vor der Linse, damals noch ein junger aufgedrehter, aber bildhübscher Wildfang. Schon im letzten Jahr hat er sich toll vor der Kamera bewegt, war super abzurufen und zu positionieren.




Mittlerweile ist Jozsy noch schöner geworden, ein starker, muskulöser, junger Mann. Er ist immer gut drauf, wunderbar erzogen und gewinnt die Herzen im nu'...






Mittlerweile haben wir doch einige jahreszeitliche Fotos beisammen, so dass die Produktion eines Bildbandes und Kalender beginnen kann.
Hier noch einige Infos zum Vizsla:

Herkunft und Geschichtliches
Der Magyar Vizsla wurde Anfang des 20. Jahrhunderts aus vorhandenen gelben Jagdhunden in Ungarn geschaffen. Die gelbe Farbe ist wohl insbesondere auf den Einfluss des gelben Türkischen Vorstehhundes zurückzuführen. Als andere Vorfahren werden die in Ungarn heimischen pannonischen Spürhunde vermutet. Die Magyaren brachten diesen Hundetyp aus Asien mit, als sie im 9./10. Jahrhundert das Karpatenbecken besiedelten.
Die goldene Farbe hat den Zweck einer Tarnfarbe in den Steppen und Getreidefeldern. Die Vorfahren dieser Hunderasse verschwanden im 19. Jahrhundert immer mehr, als Pointer, Setter und Vorstehhunde in Mode kamen. Etwa um 1920 besann man sich auf den alten Jagdhundtyp und begann den Bestand zu registrieren. Am 29. Mai 1920 wurde die „Ungarische Vizsla-Züchtervereinigung“ gegründet, die diesen Hund züchterisch betreut. Nach weiteren Rückschlägen durch die Weltkriege gewann der Vizsla immer mehr Liebhaber. Mittlerweile sind die Rassebestände gesichert. In Deutschland werden pro Jahr ca. 150 Welpen geboren. Den Magyar Vizsla gibt es in zwei Fellvarianten: Kurzhaar und Drahthaar.
Die drahthaarige Variante entstand durch die Einkreuzung von Deutsch Drahthaar und ist seit 1965 von der FCI anerkannt.



Beschreibung
Bei diesen eleganten Hunderassen werden die Rüden 58–64 cm hoch, die Hündinnen 54–60 cm. Der Körper ist muskulös, aber schmal. Der drahthaarige Vizsla wird erst seit den 1930er Jahren gezüchtet.
Er entstand durch die Einkreuzung des Deutsch Drahthaar, in dem Bestreben, unter Beibehaltung der gelben Farbe ein widerstandsfähigeres Fell zu erhalten. Dementsprechend werden die beiden Rassen von den maßgeblichen Zuchtverbänden separat geführt, so auch von der FCI: Der kurzhaarige Magyar Vizsla kommt in allen Farbnuancen von Semmelgelb bis Dunkelgold vor.



Den drahthaarigen Magyar Vizsla sieht man meist in verschiedenen Sandgelbnuancen, so zum Beispiel in rostbraunem Gold. Bei dieser Rasse ist ein kleiner Bart sowie ausgeprägte Augenbrauen erwünscht. Das Fell fühlt sich drahtig an, niemals weich oder fusselig. Das Deckhaar ist 2 bis 3 Zentimeter lang.

Wesen und Verwendung
Bei der Jagd wird der Magyar Vizsla ziemlich universell eingesetzt, er ist ein hervorragender Schweißhund, apportiert gerne mit weichem Maul, er vereint die Vorzüge eines Windhundes, Ausdauer und Schnelligkeit, mit Spur und Fährtensicherheit. Er ist ausgesprochen lernwillig. Seine Menschenfreundlichkeit, seine Sensibilität und Anhänglichkeit verbieten die Zwingerhaltung. Bei ausreichender Beschäftigung kann er als Familienhund gehalten werden.




Der Magyar Vizsla ist ein sehr sensibler Hund, der keine raue, harte, laute, grobe Behandlung in Erziehung, Ausbildung und Haltung verträgt. Äußerst ausgeprägt ist sein körperliches Kontaktbedürfnis, er weicht seinem Führer buchstäblich nicht von der Seite. Ein Vizsla braucht ausreichende und artgerechte Beschäftigung.
Das ist zum einen der jagdliche Einsatz und sind zum anderen vielfältige Möglichkeiten in der Rettungshundearbeit oder dem Hundesport wie beispielsweise Fährtenarbeit, Mantrailing oder Agility.
Der Magyar Vizsla benötigt neben Auslauf und Bewegung entsprechende geistige Auslastung. Eine Unterforderung des Magyar Vizsla kann zu Verhaltensproblemen führen.




Quelle: Wikipedia.de

Samstag, 11. Juni 2011

KÖPFCHEN, KÖPFCHEN, KÖPFCHEN...

zeige ich mal hier in einer Special-Ausgabe!
Bei einem Fotoshooting mit Hunden ist sicher die Portraitfotografie eine der wichtigsten.
Zeigt sich doch gerade hier die Persönlichkeit eines Hundes mit am meisten.
Welche Charakterköpfchen ich in der letzten Zeit vor der Kamera hatte, zeige ich Euch mal hier:









Der Bereich der Portraitfotografie ist wirklich sehr wandlerisch; mal kann ein solches Portrait melancholisch ausfallen, mal lustig, mal nachdenklich...





























So, dass wär's mal wieder von uns. Leider mußten wir einige Shootingtermine verscheiben, da das Wetter nicht gut war, wird aber nachgeholt.

Ansonsten sind die Fotos unserer JUNGEN WILDEN, Lotti und Finny fertig. Schaut mal rein, wenn Ihr mögt:

Lotti
Finny

Donnerstag, 2. Juni 2011

DACKEL SPEZIAL: Sie erobern die Welt...

Und weiter geht's in unserem Dackelspezial: Nach der Vorstellung von "Picasso's Lump" möchten wir Euch hier eine weitere Neuerscheinung vorstellen: "DACKEL - Die besten Freunde der Welt" von Christine Paxmann, erschienen im Cultbuch-Verlag, 2011.



Ein wirklich bezauberndes Buch, mit Liebe für diese aussergewöhnlichen Hunde geschrieben. Hier ein kleiner Textauszug: "Stellen wir uns die zwei Rassen (Anm.: Schäferhund und Dackel) in einer Schulklasse vor, hat der Schäferhund immer was von einem Streberbatzen. Man sieht ihn als Drogen- und Lawinen-suchhund und Blindenhelfer vor sich. All das kann der Dackel nicht, schon weil er nicht zum eilfertigen Gehorsam taugt. Dabei steht der Dackel dem Schäferhund an Intelligenz in nichts nach. Traut man den Aussagen versierter Philodackelisten, dann lebt der Dackel stets kurz vor der Geniegrenze. Mindestens aber vor der Menschwerdung. Denn Dackel sind selbständige Denker und keine Auswendiglerner. Deshalb ist der Umgang mit ihnen bisweilen mühsam. Besonders wenn man einem konservativen Erziehungsstil anhängt und im Hund den Begleiter des Menschen sieht. Folgsam und Ergeben. Mit all dem hat der Dackel nichts am Hut. Sein früheres Arbeitsgebiet, die Schweißjagd und das Aufspüren von Dachs uns Fuchs, haben ihn zu einem 'lonesome rider' gemacht. Ein Dackel würde mühelos eine Wagner-Oper, eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn und 12-Gänge-Menüs durchsitzen, denn er will einfach sein. Aus einem Grund: Er fühlt sich dem Menschen ebenbürtig und dabei hilft ihm eine Sonderbegabung: Der Dackel beobachtet wie kein zweiter und nützt dieses Wissen schamlos aus." (Quelle/Zitat: Dackel - Die besten Freunde der Welt; S. 4; Christine Paxmann) 


(Quelle: Dackelclub München)

(Quelle: Dackelclub München)


Dazu gibt es viele wunderbare Fotos dieser kleinen Gesellen, ich sage nur: "Zum Niederknien..., ein MUSS für jeden Dackelfreund!"Im Rahmen dieser Edition gibt es auch Plakate (s. o.)  und Postkarten zum Bestellen. Hierzu wendet man sich an den DACKELCLUB MÜNCHEN, dort kann man das Buch sowie Plakate und Postkarten bestellen!

Und wie die kleinen, intelligenten und natürlich "weltschönsten Hunde" überhaupt, langsam aber sicher die Welt erobern, zeigt sich weiter: Dieser Tage haben wir erfahren, dass unsere Gemeinschaftsarbeit, das Dackelbild mit den drei Variationen, Rauhaar-, Langhaar- und Kurzhaardackel, es in den DER DACHSHUND geschafft hat.
Und nicht nur das, dass Foto wird auch noch für den Kalender 2013 ein eigenes Kalenderblatt bekommen! Hier nochmal unseren besonderen Dank an unsere FC-Freunde SJB, dessen Idee es war und der auch die Umsetzung gemacht hat!





Und: Unser Caruso hat 'ne eigene Seite im neu erschienenen Katalog von der Hundeshop:


Also, Ihr seht, DACKEL erobern die Welt...



weil sie so cooooolllll sind!!!

Danke an Kathrin K. und ihre Kötis, für dieses Super-Arbeitsfotos mit dem weltbesten Dackel!